Das Modell Unitherm 3141 arbeitet nach der bekannten Heizdrahtmethode (ASTM C1113 & ISO 8894). Es wird zur Untersuchung der thermischen Leitfähigkeit von dielektrischen Werkstoffen mit mittlerer bis niedriger Leitfähigkeit wie Isolierwerkstoffen, Ziegeln, Keramik, … eingesetzt. Historisch entsprechen die Abmessungen einem Ziegelstein. Es können aber auch dünne Proben (Filme) oder Pulver eingesetzt werden.
Die Heizdrahtmethode ist eine Absolutmessung. Wahlweise kann der Aufbau auf einem Einzeldraht, einem Kreuzdraht oder einem Paralleldraht basieren. Bei Verwendung von Paralleldrähten kann auch der Cp-Wert ermittelt werden.
Die Beprobung der Messkammer geschieht über einen großen Deckel, der sich automatisch pneumatisch öffnet und schließt. Der selbst entwickelte Ofen garantiert eine gleichmäßige Erwärmung der Probe. Dieser ermöglicht schnelle Heizraten zum schnellen Erreichen der gewünschten Messtemperatur. Es können komplexe Testsequenzen gefahren werden. Der thermische Widerstand wird über einen Platindraht detektiert. Zur Sicherheit messen Thermoelemente zusätzlich die Temperatur. Um einen höheren Probendurchsatz zu garantieren, können bis zu vier verschiedene Öfen von einer Messstation gesteuert werden. Der Temperaturbereich reicht von RT … 1.500 °C.
Die Geräteprogrammierung und steuerung sowie die Datenauswertung erfolgt über eine MS-Windows Software. Es können mehrstufige Programme und Temperaturzyklen gefahren werden, welche abgespeichert werden. Die PID-Regelparameter werden automatisch selbstoptimiert. Die Daten können manuell oder automatisch ausgewertet werden. Für die Langzeitbewertung stehen Statistikprogramme zur Verfügung. Umfangreiche Sicherheits- und Selbstdiagnoseeinrichtung sorgen für den sicheren Betrieb des Gerätes.
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Unitherm 3141 auf fahrbarem Tisch
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Blick in den Messraum
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Messung eines Ziegels
